Ausgestritten.
Wenn die Scheidung in einen Rosenkrieg ausartet, scheuen die zukünftigen Ex-Partner oft keinen Aufwand, um der oder dem anderen zu schaden. Am Ende sitzen oft beide auf einem Schuldenberg und keiner ist mit dem Erreichten auch nur ansatzweise zufrieden. Das hätte auch besser laufen können.
Kluge Paare lassen sich weder durch wohlgemeinte Ratschläge der besten Freunde noch durch streitlustige Rechtsberater in einen endlosen Rechtsstreit treiben. Stattdessen streben sie von Anfang an eine einvernehmliche Scheidung an. Das ist die schnellste und günstigste Variante.
Der Kernpunkt einer einvernehmlichen Scheidung ist eine schriftliche Vereinbarung beider Ehegatten über die Aufteilung des ehelichen Gebrauchsvermögens und der ehelichen Ersparnisse, über den Unterhalt zwischen den geschiedenen Ehegatten sowie über den hauptsächlichen Aufenthalt, die Obsorge und den Unterhalt etwaiger Kinder.
Natürlich ist eine Einigung gerade wenn es um die Kinder oder um das Geld geht oft nicht einfach. In dieser Situation hilft die Unterstützung durch einen erfahrenen Rechtsanwalt oder einen neutralen Mediator, eine rasche und für beide Seiten akzeptable Lösung für die Zukunft zu finden. Die eigentliche Scheidung erfolgt dann durch einen Beschluss des Gerichtes.
Fazit
Eine einvernehmliche Ehescheidung ist für beide Seiten die deutlich bessere und raschere Lösung. Eine gut durchdachte und vom Anwalt ausgefeilte Scheidungsvereinbarung erspart spätere Streitigkeiten.
Mag. Peter Harlander
Rechtsanwalt in Salzburg
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